Online flirten leicht gemacht

Online Flirten will gelernt sein. Aber wie schreibt man Frauen am besten an? Welche Fehler sollte man unbedingt vermeiden und wie frage ich nach der Telefonnummer? Unsere Online Flirt-Tipps für Männer verraten dir, worauf du beim Online-Flirt achten solltest.

Flirt-Tipps für Männer – Online vs. Reallife

Du bist auf der Suche nach der großen Liebe oder einem netten Abenteuer, gehörst aber zu den absoluten Flirt-Muffeln oder hast einfach keine Ahnung, wie du es anpacken sollst? Die schlechte Nachricht zuerst: Wer eine langfristige Beziehung oder ein schnelles Abenteuer sucht, kommt ums Flirten nicht herum. Die gute Nachricht: Flirten ist gar nicht so schwer und kann sogar richtig Spaß machen, wenn man es erst einmal raus hat.

Auf die Schulbank: Flirten lernen in der Online-Universität

Wer von den Profis lernen möchte, dem hilft ein Online-Flirtkurs. Wie spreche ich Frauen auf der Straße, im Café oder im Supermarkt an? Und wie bekomme ich statt einem Haufen Körbe eine Verabredung und Telefonnummer? Die Flirtuniversity zeigt mit Videobeispielen, wie man Frauen in Alltagssituationen erfolgreich ansprechen kann. Wie das funktioniert, zeigt Flirtcoach Horst Wenzel in einem TV-Beitrag. Er bekommt eine Telefonnummer nach der anderen.

Zwischen dem Flirten auf einer Party und dem Flirten im Netz gibt es gewaltige Unterschiede. Das liegt zum einen an der fehlenden Gestik und Mimik, zum anderen auch am erschwerten Gesprächseinstieg. Während man auf einer Party das Objekt der Begierde zunächst einmal völlig gedankenverloren anlächelt, dann die Connections zum Gastgeber erörtert oder auf den unfähigen DJ schimpft, fallen solche Bezugspunkte beim Online-Flirten weg. Keine Panik! Hier erfährst du, worauf es ankommt.

Nähern wir uns zunächst dem Flirt-Einstieg. Bei einer Begegnung auf einer Party würden wir zunächst die Signale checken. Sobald das Mädel wiederholt den Blickkontakt sucht, zusammen mit ihrer Freundin schonungslos deinen Hintern abcheckt oder exzessiv an einer Haarsträhne herumzwirbelt, weiß Mann Bescheid (oder sollte es zumindest). Das Mädel ist interessiert, also auf zur Tat. Beim Online-Dating müssen wir die Initiative ergreifen, ohne auf ein ermutigendes Lächeln hoffen zu können. Körpersignale fallen weg. Auf unser klebrig süßes Hugh-Grant-Grinsen, unsere sexy tiefe Stimme oder unseren ungeheuer tiefsinnigen James-Dean-Blick können wir folglich nicht zählen. Also müssen wir uns auf die Wahl des richtigen Profilbildes, auf überzeugende Profilangaben und die gekonnte Konversation verlassen. Die Wahl der richtigen Worte ist beim Online-Flirt wichtiger denn je, weil es unsere einzige Waffe ist. Also lege dich ins Zeug, mach dir vorher ein paar Gedanken und lies deine Nachricht vorm Absenden noch einmal durch. Möge die Macht der Worte mit dir sein, junger Padawan.


Marsmännchen trifft Venus-Frau – Der erste Kontakt

Kommen wir zuerst zum inhaltlichen Teil der ersten Nachricht. Denn bevor es an die Formulierung geht, sind ein paar Recherchen notwendig. Ehe wir uns an das Objekt der Begierde pirschen, sollten wir zunächst einige Erkundigungen einholen – also die Lebensweise studieren und das Terrain erforschen. Ein Großteil der Frauen schätzt es, wenn auf sie eingegangen wird. Also stürze dich auf die Profilangaben. Die Lebensweise ist eher aktiv und konzentriert sich auf Freeclimbing, Segeltörns und Wandertouren am Fuße des Himalaya? Dann frag sie, ob das Profilbild tatsächlich vor dem Mount Everest aufgenommen wurde, oder ob sie für den nächsten Törn noch einen unerfahrenen aber lernwilligen Skipper gebrauchen kann. Ihr Terrain erstreckt sich auf das Berliner Umland? Dann frag sie, ob sie schon in der Boulderhalle auf dem alten RAW-Gelände war, die du nur wärmstens empfehlen kannst. Berührungspunkte, Ähnlichkeiten und gemeinsame Interessen sind der Schlüssel zu einem guten Gesprächseinstieg und räumen dir einen Sympathiebonus ein.

Du willst nicht vergeblich auf eine Antwort warten müssen? Dann nutze deine erste Mail, um gekonnt eine Frage darin zu verpacken. Erkundige dich nach Sightseeing-Tipps für Nepal, nach den aberwitzigsten Wanderrouten im Berliner Umland oder nach der besten Segelschule für absolute Noobs. Ehrlich gemeinte Fragen bekunden ehrliches Interesse an der Person. Die meisten Frauen stehen drauf und die wenigsten mögen Mails, die keinen Inhalt oder belanglose Fragen wie „Was machst du so?“ oder „Wie geht’s?“ beinhalten. Da muss man sich nicht wundern, wenn auf ein “Na? Was läuft so?” mit einem gepfeffertes “Die Waschmaschine” geantwortet wird. Merke: Nichts ist schlimmer als eine vorgefertigte Copy&Paste-Mail, in welcher der Name beliebig ausgetauscht werden kann. Das sieht scheinbar auch die Mehrheit an flirtwilligen Singles so: Laut einer Umfrage der Dating-Plattform Elitepartner antwortet jeder Dritte gar nicht erst auf ein unpersönliches oder austauschbares Anschreiben.


Kommen wir zur Länge der ersten Nachricht. Die erste Mail sollte nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Mit einem ausschweifenden Roman wird das Objekt der Begierde direkt schon unter Druck gesetzt. Mal ehrlich: Wer antwortet auf einen zwölfseitigen Brief schon mit einem plumpen „Cool, danke.“ und fühlt sich auch noch wohl dabei? Zu kurze Nachrichten lassen kaum Raum für Interpretationen. Zum einen kann dein Gegenüber mit so einer Nachricht kaum etwas anfangen. Zum anderen muss ich einräumen, dass die meisten Frauen in meinem Umfeld auf Interpretationen und Wortwahl-Analysen stehen. Warum ihnen den Spaß nehmen, wenn es nichts zu Zerlegen gibt? Mach es lieber dem Umstand entsprechend angemessen – also kurz, knackig und prägnant. Das zeugt von wohlüberlegten Worten, Sorgfalt und Fingerspitzengefühl. Wie heißt der treffende Satz, der wahlweise Goethe, Blaise Pascal oder Kleist zugeschrieben wird? „Ich schreibe Dir einen langen Brief, weil ich für einen kurzen keine Zeit habe.“ Also nimm dir Zeit.

Ein absolutes No-Go bei der Online-Flirterei: Vermeide plumpe Anmachsprüche, Plattitüden und Belästigungen à la Barney Stinson – ganz egal, wie witzig und originell sie dir vielleicht auch vorkommen. Sprüche wie „Ey Schnitte! Schon belegt?“ und „Magst du Blumen? Ich hab Samen.“ oder auch „Würdest du mir die Richtung zu deinem Herzen zeigen?“ sind ein Fall für die Tonne. Solche Anmachen müssen schon besonders einfallsreich und originell sein, um zu funktionieren. Das erfordert ein gutes Gespür für sein Gegenüber – beim Online-Flirten ein schwieriges Unterfangen. Traust du dir wirklich so viel rhetorisches Fingerspitzengefühl zu?

Stattdessen ein Tipp, wie es funktionieren könnte: Probier´s mal mit Humor. Auch nicht gerade einfach, weil ein gewisses Maß an Komik meist nur situationsbedingt funktioniert – und eine humorvolle Allround-Anmache für jede Situation wurde leider noch nicht erfunden. Versuche einfach mal, deine Art von Humor durchblicken zu lassen und deiner Nachricht ein schelmisches Augenzwinkern zu verpassen. Dadurch bleibst du nicht nur im Gedächtnis, sondern brichst auch direkt das Eis.

Online richtig flirten – Hast du Worte?

Kommen wir vom Inhalt hin zur Wahl der richtigen Worte. Das fängt schon bei der Betreffzeile deiner Mail an. Laut der Dating-Plattform Lovepoint sollte „die Macht der Betreffzeile“ bei der ersten Nachricht nicht unterschätzt werden, weil sich gerade die interessanten User oftmals durch eine Flut an Mails kämpfen müssen. Also hebe dich von der Masse ab und steigere beim Empfänger die Neugier. Verzichte stattdessen auf Betreffzeilen wie „Hallo“ oder ein schnödes „;-)“. Durch eine Betreffzeile, die auf das Profil des Gegenübers eingeht, signalisierst du echtes Interesse. Die Mutigen unter euch können durch eine provokante Betreffzeile auffallen. Ein Betreff wie „Ganz schön dreist von dir“ kann in der Nachricht mit „dass du bei der Manga-Convention warst und mich nicht mitgenommen hast.“ aufgelöst werden. Auch Betreffzeilen wie „Wusstest du eigentlich…“ oder „Mich würde ja mal interessieren, ob…“ animieren zum Weiterlesen.


Von der Wahl der richtigen Grußformel hängt zwar nicht alles ab, trotzdem darf man hier gerne ein wenig kreativ werden und Pluspunkte sammeln. Begrüße die passionierte Seglerin beispielsweise mit einem „Ahoi“ oder die Pferdenärrin mit einem „Yeehaw!“. Schon hast du ihr signalisiert, dass du das Profil aufmerksam gelesen hast.


Verwende im weiteren Textverlauf Schlagworte für spezielle Hobbies oder persönliche Vorlieben. Die Dating-Plattform OkCupid hat die ersten Kontaktaufnahmen von rund 500.000 anonymisierten Mitgliedern durch ein Programm gejagt und auswerten lassen. Überraschendes Ergebnis: Die Antwortfrequenz war besonders hoch, wenn die Worte „Band“, „Metal“, „Vegetarier“ oder „Zombie“ fielen. Lass also ruhig deine Lieblingsfilme, Hobbies und Besonderheiten durchblicken. Erzähle ihr von deinen bewusstseinserweiternden Moshpit-Erfahrungen, deiner vegetarischen Phase oder von deinen todsicheren Überlebensstrategien für eine Zombie-Apokalypse.


Keine Angst vorm Freak-Stempel. Wir leben in Zeiten, wo Nerds als cool gelten und in endzeitlichen Szenarien als heiße Anwärter auf die künftige Weltherrschaft gehandelt werden. Also hab Mut zur Andersartigkeit. Das heißt aber nicht, dass du deine Flamme direkt in der ersten Nachricht von der Existenz deines sechsten Fußzehs, deiner nervösen Mädchenblase oder von deiner panischen Angst vor Knöpfen (Koumpounophobie) unterrichten musst. Solche Einblicke fallen für´s Erste unter die Kategorie „Too much information“ und sollten erst später offenbart werden.

Ein entscheidender Tipp für das erste Anschreiben: Hände Weg von der Gretchenfrage. Damit meine ich nicht nur philosophische Grundsatzfragen nach dem Sinn des Lebens (42?), sondern auch die tatsächliche Gretchenfrage, welche die Figur Margarete in Goethes Faust stellt: „Wie hast du´s mit der Religion?“ Laut der Auswertung von OkCupid war das Wort „Gott“ ein absoluter Gesprächs-Killer, wobei auf Nachrichten mit dem darin enthaltenen Wort „Atheist“ besonders häufig geantwortet wurde. Solltest du aber auf einer religiösen Plattform wie „Christ sucht Christ“ oder auf einer muslimischen Dating-App wie „Minder – The place for awesome Muslims to meet“ unterwegs sein, sieht das Ganze natürlich anders aus. Ansonsten: Hände weg von religiösen Fragen.

Gute Nachrichten für Schreibmuffel

Wer sich selbst zur Spezies der einfallslosen Schreibmuffel zählt, muss beim Thema Anschreiben nicht in die Röhre schauen. Das Profil des Gegenübers liefert bestimmt eine Vielzahl an Ideen für die erste Kontaktaufnahme. Hangel dich dafür einfach an den angegebenen Interessen entlang. Gute Nachrichten also für uninspirierte Nachrichten-Schreiber.

Damit der weitere Gesprächsverlauf nicht einschläft, solltest du etwas von dir preisgeben und Neugier wecken. Wie das funktioniert? Erzähl einfach was von dir. Vermeide uninspirierte 08/15-Angaben wie Beruf, Alter oder familiäre Verhältnisse. Das sind Infos, die man eher beiläufig einfließen lassen kann. Eine Nachricht wie „Hey. Ich bin Hugo, 28 Jahre alt, Elektriker und habe eine Schwester.“ klingt eher wie die Hausaufgabe für einen Sprachkurs und nicht wie eine Mail, die das Interesse wecken soll. Kleiner Tipp, wenn du nicht weißt, was du über dich schreiben sollst: Erzähle ihr Sachen und verrate ihr Dinge über dich, die dein Steuerberater, deine Friseurin oder dein Nachbar noch nicht über dich wissen.

Lass außerdem die Finger von protzigen Statussymbol-Aufzählungen à la „Mein Haus, mein Boot, mein Auto“. Der große Gatsby aus dem gleichnamigen englischen Klassiker war so heiß begehrt, weil er zwar stinkereich war, darum aber wenig Aufhebens gemacht hat. Wenn du dein Gegenüber nicht direkt in die Flucht schlagen willst, solltest du den arroganten Aufschneider in dir am Schlafittchen packen und in die hinterste Ecke des Schrankes verbannen. Merke: Wer sein ganzes Pulver schon am Anfang verschießt, der hat nachher nichts mehr, mit dem er Pluspunkte sammeln kann.

Setze stattdessen auf Authentizität und gib dich natürlich. Offenheit schafft Glaubwürdigkeit, also habe keine Angst davor, du selbst zu sein. Das soll aber nicht heißen, dass die Schüchternen unter euch zur leblosen Salzsäule erstarren sollen. Die Komiker und Spaßvögel unter euch dürfen gerne ihren Sinn für Humor demonstrieren. Übertreibt es dabei aber nicht – das wirkt eher creepy. Außerdem solltet ihr bedenken, dass Ironie auf schriftlichem Weg nur mäßig funktioniert. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann seinem Sarkasmus mit Emoticons etwas die Schärfe nehmen.

Bei all dem Gerede über dich solltest du am Ende einer jeden Nachricht wieder auf dein Gegenüber eingehen, dich interessiert zeigen und Fragen stellen. Das Interesse an der Frau bildet den Kernpunkt und bleibt im Gedächtnis – das sollte nicht unterschätzt werden. Außerdem bekommt die Herzensdame so direkt einen dankbaren Einstieg für ihre Antwort geliefert. Nimm das Mädel aber nicht direkt ins Kreuzverhör und verzichte auf einen ausführlichen Fragenkatalog. Du willst sie immerhin erobern und nicht ihr Therapeut werden. Wer sich als Lebensberater aufspielt, wird schnell als guter Kumpel abgestempelt und landet in der „Friendzone“. Ganz ehrlich: Da wollt ihr nicht rein. Wer einmal in die „Friendzone“ verbannt wurde, kommt da nie wieder raus. Damit das nicht passiert, solltest du ihr hin und wieder kleine Komplimente oder zweideutige Anspielungen zuwerfen. Auch hier gilt Vorsicht: Nicht zu eklig werden! Kleine Flirts unterscheiden aber immerhin den Kumpel vom Lover.

Online flirten leicht gemacht – Der nächste Schritt

Wer schon einige Nachrichten hin und hergeschrieben hat, sollte irgendwann den nächsten Schritt einleiten und um ein Telefonat oder ein Date bitten. Denn ehe du dich versiehst, hast du den Absprung verpasst und versauerst als guter Kumpel. Sei aber auch nicht zu forsch und übe dich ein wenig in Geduld. Wer schon in der ersten Nachricht um ein Treffen bittet, bedrängt sein Gegenüber womöglich zu sehr.

Kommen wir zum Wesentlichen: Wie fragt man gekonnt nach einer Telefonnummer? Die Angelegenheit kann man direkt und ohne Umschweife angehen, denn die Frage nach der Telefonnummer muss nicht erst blumig verpackt werden. Damit signalisierst du, dass du genau weißt, was du willst. Alternativ dazu kannst du ihr deine Telefonnummer geben. Damit ergreifst du einerseits die Initiative, überlässt ihr andererseits aber das Ruder – ein guter und zeitgemäßer Kompromiss.


Kommen wir zum eigentlichen Telefonat. Auch hier solltest du dich natürlich geben. Wer sich mit einer Liste über mögliche Gesprächsthemen sicherer fühlt, kann das gute Stück gerne neben dem Telefon platzieren. Allerdings kommst du besser rüber, wenn du einfach spontan, offen und du selbst bist. Zur Länge des ersten Telefonats sei gesagt, dass du gerne die ganze Nacht durchquatschen kannst, wenn es gut läuft, du Lust dazu hast und dein Speichel-Kontingent groß genug ist. Besser: Höre auf, wenn´s am schönsten ist. Das Gespräch läuft gerade wie geschmiert und du hast sie zum Lachen gebracht? Gut so. Jetzt kannst du dich langsam mit einem „War echt nett, mit Dir zu plaudern. Leider muss ich jetzt los.“ verabschieden – natürlich nicht, ohne den Wunsch nach einem nächsten Telefonat oder einem Treffen loszuwerden. Wer das Telefonat beendet, wenn´s auf seinem Höhepunkt ist, bleibt in guter Erinnerung. Außerdem wird so die Vorfreude auf das nächste Telefonat gesteigert.

Sobald die Zeit reif ist, solltest du nach einem Date fragen. Wer zu lange über Mails oder das Telefon miteinander kommuniziert, steigert die Spannung ins Unermessliche. Vorfreude ist schön. Spannst du dein Gegenüber aber zu lange auf die Folter, schürst du vielleicht Erwartungen, die du nicht erfüllen kannst. Also ran an den Speck. Was es beim ersten Date zu beachten gibt, erfährst du in unserem Artikel “Tipps zum ersten Date”. Wer noch Ideen für Unternehmungen oder geeignete Locations sucht, kann sich von unserem Ratgeber-Text zum Thema inspirieren lassen.

Online Flirt-Tipps für Männer – Zu guter Letzt

Die Antworten bleiben aus oder es mangelt an positiver Resonanz? Dann feile an deinem Profil. Also setze dich nochmal ran und überarbeite deine Profilangaben oder lade ein neues Profilfoto hoch. Vielleicht liegt es aber auch an nichtssagenden, zaghaften oder sogar zu gehemmten Nachrichten, die eher von einem mangelnden Selbstbewusstsein oder Unsicherheiten zeugen. Frauen sind da wie Raubkatzen – sie riechen deine Angst, auch via E-Mail und SMS. Merke: Wer zu sehr gefallen will, fällt damit meist auf die Nase. Trau dich, du selbst zu sein. Nur so findest du jemanden, der auch zu dir passt. Außerdem kommen starke Persönlichkeiten mit Ecken, Kanten oder Macken und spleenige aber interessante Typen meist besser an, als ein hohler „Prinz Charming“.

Zuletzt ein unschlagbarer Tipp: Bleib am Ball! Vielleicht kriegst du den ein oder anderen Korb. Aber mit jedem Korb wird es leichter – bis es dich irgendwann nur noch mäßig tangiert. Schließlich kommst du zu der Erkenntnis, dass eine kleine Ablehnung auch kein Weltuntergang ist. Aus einem Korb kannst du auch Positives ziehen, weil du immer wieder dazulernst. Versuch´s zur Abwechslung doch mal mit Nachhaken: „Nur mal so aus reinem Interesse. Was hat dich abgeschreckt? Kannst du mir vielleicht ein paar Flirt-Tipps für´s nächste Mal geben?“ Vielleicht springt sie drauf an und findet dich ungeheuer originell. Vielleicht bekommst du sogar tatsächlich ein paar Tipps. Teste dich aus und steh zu dir selbst. Frauen stehen auf Männer, die wissen, was sie wollen.

Brechen wir es mal runter: Im Endeffekt hast du nichts zu verlieren. Übung macht bekanntlich den Meister.



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